Berliner Buchläden, Teil 3: „Pankebuch“

IMG_0785.JPGDer Buchladen „Pankebuch“ in der Wilhelm-Kuhr-Straße empfängt um diese Zeit des Jahres mit geschmackvoller Weihnachtsdekoration und einer  Menge Betrieb. Aber trotz der Weihnachtshektik und der Tatsache, dass Petra schon halb auf dem Weg zur isländischen Botschaft war, haben Inhaberin Katrin Mirtschink und ihre Kollegin Petra Wenzel sich die Zeit genommen, mir von ihrem Laden zu  erzählen.

„Pankebuch“ wirbt damit, die „schönsten Bücher des Nordens“ zu verkaufen und ist nicht nur eine auf skandinavische Literatur spezialisierte Buchhandlung, sondern auch Partner der skandinavischen Botschaften in Berlin und Netzwerk für alle, die in irgendeiner Form mit diesen Ländern und ihrer Kultur zu tun haben. So kann man sich dort z.B. auch Tipps holen, wo man guten Norwegisch-Unterricht findet.

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Das Angebot umfasst auch Kinder- und Jugendbücher und allgemeine Belletristik, aber vor allem Bücher aus und über Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und Island. Meist handelt es sich um übersetzte Bücher, aber es gibt auch Kisten mit Büchern in der Originalsprache. Für die nächste Zeit plant das „Pankebuch“-Team, sein Angebot auf Bücher aus dem Baltikum auszuweiten – dazu passt, dass 2017 Litauen das Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse sein wird und deswegen zahlreiche Übersetzungen in Vorbereitung sind.

Jeden Monat finden in „Pankebuch“ Lesungen und andere Veranstaltungen statt. 2017 liegt der Fokus hierbei unter anderem auf Finnland, das in diesem Jahr das 100-Jährige Jubiläum seiner Unabhängigkeit feiert. Auf der Website des Ladens oder seiner Facebook-Seite sind bereits einige  Veranstaltungen angekündigt.

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Ich habe auch noch zwei Lektüretipps mitgenommen: Petra hat „Das Buch vom Meer“ als „Hammerbuch“ beschrieben, in welchem die spektakuläre norwegische Landschaft eine große Rolle spielt, Katrin empfiehlt das skurrile „November 1976“.

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Der Blick in die Regale von „Pankebuch“ lohnt sich, denn dort kann man auch auf viele Bücher kleinerer Verlage aufmerksam werden, die in den Filialen der großen Buchladenketten nicht ausliegen oder untergehen. Außerdem gibt es noch ein kleines Sortiment von Musik und Filmen.

Website

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Berliner Buchläden, Teil 1: Otherland

Berliner Buchläden, Teil 2: Buchlokal

Berliner Buchläden, Teil 4: Berliner Büchertisch

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3 Kommentare zu „Berliner Buchläden, Teil 3: „Pankebuch““

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